Azubis aus Hertener Unternehmen helfen beim Möbelschleppen
Tatkräftige Unterstützung für die Süder Grundschule dank „Corporate Volunteering“
Kurz vor den Sommerferien waren in den Klassenzimmern und auf den Fluren der Süder Grundschule Menschen unterwegs, die zwar noch sehr jung, aber eigentlich schon viel zu alt für die Grundschule sind. Zahlreiche Auszubildende von den Hertener Stadtwerken, Prosoz, der AGR Gruppe und der Vestischen halfen beim Umzug der Möbel in die Klassenräume fürs nächste Schuljahr. Organisiert hatte das die Freiwilligenagentur Herten.
„Die Süder Grundschule ist mit der Bitte um helfende Hände beim jährlichen Möbelschleppen auf uns zugekommen“, berichtet Cay Süberkrüb, stellvertretender Vorsitzender der Freiwilligenagentur. Das steht in jedem Jahr an, erklärt Schulleiterin Susanne Schule-Hullern: „Wir haben noch keine „mitwachsenden“ Möbel im Gebäude, möchten aber, dass die Kinder im neuen Schuljahr in den ihnen vertrauten Räumen weiterlernen können. Deshalb müssen Tische und Stühle vor den Ferien umziehen.“
Eine perfekte Gelegenheit, das Konzept des „Corporate Volunteering“ in Herten auszuprobieren, fand der Vorstand der Freiwilligenagentur. Dabei stellen Unternehmen Mitarbeitende frei, um sich für soziale Zwecke zu engagieren. „Viele der von uns angesprochenen Unternehmen haben sofort zugesagt“, so Süberkrüb. Er findet: „Das ist ein schönes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt.
Und so streiften am Umzugstag rund 25 Azubis auf dem Schulhof in der Feige die Arbeitshandschuhe über und machten sich ans Werk. „Mit so vielen helfenden Händen war die Arbeit schnell getan“, freut sich Schule-Hullern. „Wir sprechen den tatkräftigen Unterstützerinnen und Unterstützern auch im Namen der Kinder und Eltern unser großes Dankeschön aus!“
Auch der Vorstand der Freiwilligenagentur blickt positiv auf den Pilotversuch des Corporate Volunteering. „Ich bin mir sicher, dass sich das Konzept auch in Zukunft bei der einen oder anderen Gelegenheit bewähren kann“, sagt Süberkrüb. „Die Unternehmen können sich aber sicher sein, dass wir ihr Wohlwollen nicht überstrapazieren werden.“



