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Ausbildungspatinnen und -paten gesucht

Verein begleitet junge Menschen im Übergang zwischen Schule und Beruf

Der Verein AusbildungsPaten im Kreis Recklinghausen e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht,
Jugendliche in der Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf in Zusammenarbeit mit
Haupt- und Gesamtschulen sowie Berufskollegs zu begleiten. Die angehenden Auszubildenden bekommen von den Patinnen und Paten Unterstützung bei der der Berufsfindung (durch Zusammenarbeit mit Berufsberatung, Schule, Vermittlung von Praktika), bei der Stellenrecherche, bei Bewerbungsschreiben, Vorbereitung von Gesprächen, bei Behördengängen und Problemen in der Ausbildung.

Von dem freiwilligen Engagement profitiert auch Sami Bakar. Der 22-jährige Schüler möchte nach dem Abitur zur Polizei. Er trifft sich regelmäßig alle zwei bis vier Wochen mit seinem Paten Norbert Ortwerth, der ihn zum Beispiel beim Kontakt zu Behörden und bei Problemen in der Schule.

Aktuell sind 84 Patinnen und Paten ehrenamtlich mit 98 Patenschaften im ganzen Kreis Recklinghausen aktiv. Die Engagierten sind Männer und Frauen – Ruheständler und Berufstätige aus ganz verschiedenen Berufsgruppen. Sie alle können den Auszubildenden oder Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen mit ihren Erfahrungen in verschiedenen
Situationen helfen, so auch Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Und was muss man mitbringen, um dieses Ehrenamt zu übernehmen? „Empathie und Offenheit sind elementar“, sagt Norbert Ortwerth, „und ein gutes Netzwerk hilft bei offenen Fragen.“ Darüber hinaus werden neue Patinnen und Paten geschult, und es werden regelmäßig Weiterbildungen angeboten. Treffen der freiwillig Engagierten untereinander helfen zusätzlich weiter.

Interessierte, die sich vorstellen können, Ausbildungspatin oder -pate zu werden, finden weiterführende Infos und Kontaktadressen unter www.ausbildungspaten.de.

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